Marie ist Berlinerin mit der Neigung zum extensiven Genuss von Latte macchiato. Sie liebt Museen, Musik und ein wenig auch ihren eigenwilligen Lebensgefährten. Vor allem aber liebt sie ihre einzige Tochter und den Enkel. Als die sie zu einem gemeinsamen Besuch der Familie ihres Mannes in den Südosten der Türkei auffordert, macht sie sich ohne Begeisterung auf den Weg ins Unbekannte.

Während Ihrer Reise an die kilikische Küste, in die Universitätsstadt Gaziantep und zu den Eltern des Schwiegersohns in die Nähe des Euphrat erlebt sie eine Welt, in der die Menschen zwischen Mittelalter und Moderne, zwischen Allah und Internet balancieren.

Sie erlebt Dinge, von denen sie bisher nichts geahnt hatte.

Zwei verzauberte und leidenschaftliche Nächte in Gaziantep stellen ihr bisheriges Leben in frage; nach ihrer Rückkehr ist in Berlin nichts mehr, wie es war.

Das ist ein Buch über die Facetten der Liebe und übers Reisen jenseits des Pauschaltourismus. Durch die Beschreibung von Erfahrungen mit Integration und Migration aus Sicht der Berlinerin Marie erhält die Geschichte eine gesellschaftskritische Dimension.

 

Persönliche Erfahrungen der Autorin sind durch fiktive Personen und fiktive Ereignisse verfremdet.

Eine Übereinstimmung mit tatsächlich lebenden Personen und realen Ereignissen ist rein zufällig.

Fotos:

Ines Hiller

Bücher

Bewertungen

Voller eindrucks-voller Bilder und mit einer einfühlsamen Sprache beschreibt die Autorin eine Welt… - Gabriele von Thun
Eine interessante und gut erzählte Geschichte über Liebe und fremde Lebenswelten in Anatolien…   - Kathrin
Ein Buch, dass man nicht weglegt, sondern in einem Zuge durchliest. Eine Reise nach Gaziantep … - Irawadi42
Marie erzählt flott, spannend und in einer modernen Alltagssprache. Am Ende wünscht man sich… - Sulab
Wer kennt schon Gaziantep? Wer weiß, wo es liegt und was ihn dort erwartet… - Gabriele70